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Gemäßigte Klimazone

Die gemäßigte Klimazone beinhaltet das kühle Kontinentalklima,, das Übergangsklima, das Seeklima der Westseiten, das sommerwarme Kontinentalklima und das Ostseitenklima.

Die gemäßigte Klimazone wird hauptsächlich durch die außertropischen Westwinde bestimmt. Allerdings ist hier noch ein weiteres Klimamerkmal zu beahcten - die Kontinentalität.

Von Brest am Atlantischen Ozean, im Westbereich, bis nach Kolpasevo in Sibirien, im Ostbereich, verändern sich die Niederschlags- und Temperaturverhältnisse. Die Niederschläge nehmen im ganzen nach Westen zu. In Brest gibt es sie v.a. im Winter, während sie in den anderen Bereichen vorwiegend im Sommer fallen. Die Temperaturdifferenzen im laufe des Jahres sind im Osten wesentlich größer. Im Durchschnitt sind die Temperaturen deutlich niedriger. Diese Niederschlags- und Temperaturveränderung vom Meer (Atlantik) zum Binnenland (Sibirien) wird als Kontinentalität bezeichnet.

Der Grund für diesen Faktor ist die Wärmespeicherfähigkeit des Meeres bzw. die Lage eines Bereichs zum Meer. Im Sommer nimmt das Meer Wärme auf und gibt sie im Winter wieder ab. Im sogenannten Binnenland ist das Meer naturgemäß sehr weit vom meer entfernt. Dort gibt es also keine Meere, die Wärme speichern und abgeben könnten. Die Temperaturgegensätze sind hier also größer.Dieses gilt auch für den Niederschlag .

Kontinentalität lässt sich wie in der folgenden Abbildung berechnen:
K - Kontinentalitätsgrad
DT - Temperaturamplitude; Differenz zwischen Maximum und Minimum der Temperatur
Mit Hilfe des Kontinentalitätsgrades kann man über das Klima vom Meer bzw. Klima vom Land eines Bereichs urteilen.